Verordnete Zwangsruhe

(Sonntag, 28. Oktober 2012)

Ich erwachte, als Martin über der Toilettenschüssel hing. Ich besorgte ihm Cola und ging alleine frühstücken, während er sich wieder ins Bett legte. Nach meinem langen Lesemorgen auf unserer Veranda ging es ihm etwas besser, trotzdem musste ich alleine Mittag essen. Die Küche garnierte die Früchteschale für Martin sogar noch mit Eiscreme, so ass er mindestens mal etwas.
Erst als ein Wasserflugzeug neben der Insel landete, wagte er sich einige Minuten aus dem Haus. Unser geplantes Programm, mit dem Kajak zum Bluehole, mussten wir vergessen. Dafür hatte ich genügend Zeit, die kleinen Krebse am Strand zu beobachten, die in ihren Muschelhäusern umherkraxelten.
Beim Abendessen zu zweit erkundigten sich die beiden Angestellten nach Martin’s Befinden, das hat ihn sehr beeindruckt. Als auch der Gecko an unserer Lampe etwas zu fressen fangen konnte, zog ein Gewitter auf. Der Regen prasselte auf unser Dach aus Palmenblättern und Bambusstangen, als wir im Bett lagen. Das Dach hielt uns problemlos trocken. Der Bungalow ist zum Meer hin offen, nur Mückennetze und zum Teil Scheiben bilden die vierte Wand. Bei diesen warmen Temperaturen ist dies kein Problem, aber die Geräusche sind viel näher ohne richtige Wand. Wir schliefen trotzdem nach ein paar Seiten ein.

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