Punta Arenas

(Freitag, 4. Januar 2013)

Hier im Süden soll es viele Pinguine geben, so fuhren wir etwas nördlich von Punta Arenas zum Fjord Otway. Unterwegs auf einer Kiesstrasse standen zwei Chilenen neben der Strasse. Sie kassierten von uns Gebühren für die Strasse zu den Pinguinen. Nicht dass die Strasse in besserem Zustand wäre als der Teil, für den wir nicht bezahlt hätten. Grundsätzlich finden wir Chile nicht besonders teuer, aber mit solchen Aktionen und Touristenattraktionen zogen sie den Touristen das Geld aus der Tasche. Für die Pinguinkolonie mussten wir auch nochmals gut 10 CHF pro Person zahlen.
Zu Fuss spazierten wir über den Pfad, bis wir die Schreie der Pinguine hörten. Dann sahen wir sie, überall schauten wieder schwarz-weisse Körper aus dem Gras. Am Strand lagen sie auch und standen beisammen. Wir konnten kaum genug sehen und entdeckten überall noch mehr der Magellanpinguine.
Zurück in der Stadt checkten wir im Hotel ein und waren schon fast auf dem Weg in die Wäscherei, als uns vor dem Zimmer die zwei Berner wieder über den Weg liefen. So ein Zufall, dass wir im gleichen Hotel waren. Sie erzählten, dass sie in einer Woche Plätze auf einem Schiff in die Antarktis hätten. Da wurden wir ziemlich neidisch. Leider wurde einer nach dem anderen auf der letzten Wanderung in abgelegene Gebiete krank, nun genossen sie den Komfort einen Zimmers mit richtigen Betten zum Auskurieren.
Die Rückgabe des Autos klappte problemlos, insgesamt hatten wir in unseren sechs Mietautos 16’768 km zurückgelegt, ohne Unfall und Kratzer! Wir waren sehr erleichtert!
Da es Corinne noch nicht sehr gut ging, entschieden wir uns gegen auswärts essen. Der Besitzer des Hostals half uns bei der nicht einfachen Bestellung der zu liefernden Pizzas. Meine Margherita war kein Problem, Martin’s Pizza war vor lauter Zwiebeln (das Schärfste was sie hatten…) kaum mehr zu erkennen und Pierre-Yves Wunsch nach 4 Formaggi konnten sie gar nicht erfüllen, da sie nur einen Käse hatten.
Wir liessen uns nicht stören, assen im Esszimmer unsere Pizzas und quatschten bis Mitternacht. Draussen begann es kurz und heftig zu regnen, aber wir hatten ein sehr gutes Dach über dem Kopf.

Morgen werden wir das Schiff nach Ushuaia besteigen, wo wir am 9. Januar ankommen werden. So können wir dieses Land mit den vielen Fjorden und Inseln mal von einer anderen Seite sehen.

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