Catlins

(Sonntag, 25. November 2012)

Der Campingplatz war fest in Händen von Harley Davidson und anderen Motorradfahrern. Wir flüchteten vor den überfüllten Räumlichkeiten und suchten uns Frühstück. Dies war auch am heutigen Sonntag kein Problem, denn die grossen Einkaufsläden haben 7 Tage die Woche von 7 bis 22 Uhr geöffnet. Langsam kommt auch die Weihnachtsdekoration in die Läden und Strassen. Für uns ist das ziemlich speziell, denn wir sind überhaupt nicht in Weihnachtsstimmung und denken noch gar nicht an diesen Abend, den wir zu zweit irgendwo verbringen werden.
Wir fuhren weiter an der Südküste direkt ans Meer zu einem Leuchtturm und entdeckten drei grosse Seelöwen am Strand liegen. Wir schlichen uns bis auf 15 m an diese Tiere heran und beobachteten sie. Es war eindrücklich, wie der eine den anderen ins Wasser scheuchte. Dieser tollte dann im Wasser herum.
An einem anderen Aussichtspunkt betrachteten wir die versteinerten Bäume in den Felsen, als ein kleines Mädchen uns auf einen Pinguin aufmerksam machte, der sich hinter einem Gebüsch befand. In ca. 20 Meter Entfernung putzte er sich und liess sich von unseren Kameras nicht stören.
Die Seehunde am nächsten Ort konnten wir nur von Weitem beobachten, zu hoch waren die Felsen, auf denen unser Weg war.
In Oamaru suchten wir uns einen Campingplatz und waren dann wieder an der Küste, wo die Kolonie der Yellow Eyed Penguins ist. Ein älteres lokales Paar zeigte uns drei der Vögel, die am steilen Hang neben Büschen standen und sich nicht bewegten. Nach langem Warten kam auch endlich ein Pinguin aus dem Wasser an den Strand und wartete dort. Wir durften nur von oben zuschauen, der Strand war ab dem Nachmittag gesperrt wegen den Tieren. So wurde es auch schwierig mit Fotografieren. Als der dritte aus dem Wasser kam, verliessen wir diese Ecke und fuhren zum Hafen. Dort ist die Kolonie der Blauen Pinguine anzutreffen. Da die aber in einer kontrollierten und touristisch gut verkauften Kolonie sind, mussten wir Eintritt bezahlen und unsere Kameras stecken lassen. Wir beobachteten, wie die Pinguine in Gruppen über die Steine gerannt kamen und dann ihre Höhlen suchten. Im Gehege der Höhlen hatten sich auch zwei Hasen eingeschlichen, die friedlich grasten.
Die beiden Belgier vom Milford Track hatten die gleichen Pläne gehabt und wir quatschten über die Freuden einer warmen Dusche nach der Wanderung, während wir den Pinguinen zuschauten. Beim Auto stellten wir fest, dass nicht alle in der offiziellen Kolonie blieben und so entdeckten wir noch einige unterwegs auf der Hafenstrasse.
Zum Glück hatten wir den Campingplatz schon bei Tageslicht gesehen, es war nach elf Uhr, als wir endlich wieder zurück waren. Normalerweise schlafen wir um diese Zeitvschon tief und fest.

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