Milford Sound

(Samstag, 24. November 2012)

Wir hatten wunderbar geschlafen und genossen das Bett noch lesend, bevor wir aufstanden. Draussen warteten Sandflies und Keas auf uns. Wir versuchten ersteren auszuweichen, während wir die zweiten fotografierten. Die Vögel sassen auf den Dächern der Kabinen und Autos, einer versuchte gar das Dachfenster nebenan aufzukriegen.
Wir spazierten bei blauem Himmel zum Fjord. Ein Boardwalk führte in den Wald zum Delta des Flusses und zum Ende des Fjords. Wir sassen lange da, genossen das Wetter, machten Fotos und dachten über die vergangenen Tage nach.
Der Milford Track war für uns beide ein sehr gutes Erlebnis. Das Laufen war anspruchsvoll, aber machbar. Die Rucksäcke waren schwer und nicht für solch lange Wanderungen gedacht, aber im Vergleich mit anderen konnten wir uns nicht beklagen. Die Landschaft beeindruckte uns sehr, wir hatten viele Fotos gemacht, Bilder die uns lange erfreuen werden. Obwohl wir anfangs unsere Mitwanderer skeptisch angeschaut hatten, hatten wir mit ihnen eine sehr gute Zeit erlebt mit vielen Gesprächen und Albernheiten. Gerne wären wir noch länger mit einigen gereist. Alles in allem war diese Wanderung für uns eine unvergessliche Erfahrung, von der wir noch lange zehren werden. Diese Tage des Laufend hatten uns auch psychisch gut getan, wir fühlten uns innerlich total erholt.
Nach einem kurzen Mittagessen im Blue Duck mussten wir feststellen, dass der Weg zum nahen Wasserfall wegen Steinschlag gesperrt waren. So sassen wir auf dem Steg vor dem Hafen und betrachteten die Wolken, die über die Bergspitzen rannten, bis das Boot die heutigen Finisher des Milford Track brachte. Mit einem Teil dieser Gruppe fuhren wir nach Te Anau zurück. Wir waren froh um unsere lebhafte Gruppe, die hier waren nicht mehr sehr gesprächig. Erst als ein Paar zustieg, das den Routeburn Track absolviert hatte, hatten wir wieder jemanden zum über Reisen und Fotografieren reden.
Unser Auto wartete unversehrt auf uns, das erleichterte uns sehr. Wir fuhren los in Richtung Süden und erreichten die Südküste am frühen Abend. Eine Polizeilkontrolle blockierte die Strasse. Ich musste von eins bis zehn zählen, dann zeigte das Gerät korrekterweise “No Alcohol” an.
Der Campingplatz bei Invercargill lag gleich an einer Motorradpiste, an der auch gerade ein Rennen stattfand. Entsprechend viele Motorräder standen neben Zelten. Wir liessen uns nicht beirren und verkrochen uns bald in unserem Bett.

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