Fahren, Fahren, Fahren an der Ostküste

(Montag, 26. November 2012)

Der Himmel war bedeckt, als wir aufwachten. Wir entschieden uns für einen Ruhetag für unsere Augen und blieben bei den Brillen.
Heute hatten wir eine längere Strecke zurückzulegen, wir wollten bis nach Kaikoura kommen. So blieb uns nichts anderes, als länger hinter dem Steuer zu sitzen. Wir hatten also den ganzen Tag Zeit, uns über die Fahrtgewohnheiten der Neuseeländer zu nerven.
Ausserhalb von Ortschaften gilt die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h, was hier oft als Mindestgeschwindigkeit betrachtet wird. Bevor mich aber einer überholt, wenn ich mit 100 fahre, klebt er mir am Rückrad mit ca 2 Meter Abstand. Bei der nächsten Möglichkeit (Motorradfahrer auch schon vorher, bei Gegenverkehr) werden wir dann überholt. Lastwagenfahrer lassen sich jedoch nicht drängen. Denen mussten wir auf kurvenreichen Strecken ohne Möglichkeit zu Überholen hinterher fahren, bevor sie dann endlich mal eine Ausweichstelle nutzten und uns vorbei liessen.
Nach viel Fahren kamen wir dann erschöpft in Kaikoura an. Wir schmiedeten Pläne für den nächsten Tag, kauften noch ein paar Dinge ein und waren schon bald im Auto für einen Film, als draussen die Sonne pünktlich zum Sonnenuntergang hervorkam. Beste Aussichten für morgen…

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