Brütende Hitze in der Grossstadt

(Mittwoch, 2. April 2008)

Ein riesiges, bequemes Bett – entsprechend gut haben wir geschlafen. Das riesige Frühstücksbuffet lassen wir uns auf keinen Fall entgehen. Neben dem normalen Essen wie Toast, Müsli und Früchte hat es noch Rösti, Eier, Speck, Pancakes (mjam) und Frenchtoast sowie einheimische Spezialitäten wie Reis, Misosuppe, chinesisches Croissant (frittierte Teigstange) und Fisch.Herrlich.

Nach dem Auschecken verlassen wir das Hotel für eine Sightseeing-Tour. Die Hitze ist schon am Morgen sehr stark, die Feuchtigkeit macht es noch schlimmer. Innert kurzer Zeit kleben die Kleider am Körper und zeigen nasse Flecken.

Wir laufen bekannten Routen entlang, sehen viele Bronzestatuen (mir gefallen die Kinder, die ins Wasser springen, besonders gut) und fotographieren den Merlion, das Willkommenszeichen am Hafen von Singapur.

Überall hat es viele Pflanzen und Blumen, sogar die Luft duftet viel danach, wenn es nicht gerade nach Essen riecht. Den Verkehr riecht man selten, auch wenn er manchmal ziemlich stark ist.

Chinatown ist interessant, aber die Strassenhändler sind manchmal etwas aufdringlich. Aber Martin handelt erfolgreich einen tieferen Preis für ein Fotozubehör aus. Die Häuser sind wie erwartet speziell, es riecht oft nach Räucherstäbchen. Wenn die Hitze nicht wäre, würde es mir gut gefallen hier.

Um der Hitze zu entfliehen (und weil mein Fuss genug vom Bewegen hat), gehen wir zurück ins Hotel. Zum Glück können wir beim Swimmingpool nochmals duschen, das tut so gut. Wir gönnen uns ein kühles Coke, bevor uns das Taxi zum Flughafen bringt. Der Fahrer fragt nach unserer Herkunft und erzählt uns etwas von Singapur und der hiesigen Kultur.

Nun haben wir über 13 Stunden Flug vor uns bis London. Nach mehr als vier Stunden Wartezeit dort fliegen wir endlich nach Zürich. Aufgrund der neusten Zeitungsberichten und der Tatsache, dass wir vom Terminal 5 abfliegen werden, rechne ich damit, dass wir ohne Gepäck ankommen werden.

So können wir nur positiv überrascht werden.

 

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