Bloomfield Track

(Mittwoch, 17. Oktober 2012)

Den Bloomfield Track erwarteten wir als rauhe 4WD Piste, auf der viel Konzentration gefordert wird. Leider hatte der Tourismus auch hier so einiges verändert. Der erste Teil des Strecke bot immerhin noch steile Steigungen von bis zu 33% und einige kleine Flussdurchquerungen, der zweite Teil (nach einem Abstecher zu den Bloomfieldfalls) bestand dann hauptsächlich aus Baustellen. Zudem gab es überall viel Verkehr, einige fuhren sogar mit dem Motorrad durch die seichten Flüsse. Laut dem (überteuerten) Plan konnte man in einigen Flüssen baden, aber jeweils nur oberhalb der Durchquerung, unten waren Krokodile möglich. Mir leuchtete dies nicht ein, dass sich diese Tiere nicht über den Weg trauen sollten, ich wagte mich nirgends ins Wasser.
Am Ende des Tracks war knapp der halbe Tag vorbei und nach kurzer Diskussion fuhren wir den gleichen Weg (ca. 80 km) wieder zurück. Durch die spätere Zeit hatte sich auch der Wasserstand verändert, wir konnten an einem Strand bis zu Mangroven spazieren. Plötzlich sah ich einen Teil des Strandes sich bewegen, ich hatte eine Herde von kleinen Krebsen aufgeschreckt, die jetzt das Weite suchte.
Wir entschieden uns für den gleichen Campingplatz wie im Jahr 2008, Lync Haven. Die Besitzer hatten seither einiges verändert. Es gab Schlangen, Vögel und Krokodile im Cafe, Dschungelpfande durch den Wald und dem Wasser entlang und Kängurus und Wallabies im Käfig. Auf unsere Runde dem Fluss entlang entdeckten wir Penny-Schildkröten, die sind ca. 7 cm gross.
Gemütlich sassen wir vor unserem Camper und genossen den Champagner, den wir auf der Coral Princess erhalten haben, als es im Laub raschelte. Ein neugieriger Bandigo (?) traute sich auf seiner Nahrungssuche bis zu uns heran. Unter den lauten Geräuschen des Regenwaldes schliefen wir ein.

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