Mount Sorrow (680 m)

(Dienstag, 16. Oktober 2012)

Der Wanderweg auf den Mount Sorrow begann gleich neben der unbefestigten Strasse. Der aufgewirbelte Staub der vorbeifahrenden Autos färbte die einst grünen Pflanzen grau.
Wir kämpften uns durch dieses Grau und standen bereits an der ersten Steigung. Der Weg führte uns über grosse Wurzeln und gefallene Baumstämme, unter Lianen und riesigen Blättern hindurch und brachte uns zu einer extremen Steigung, an der ein Seil den Aufstieg erleichtern sollte. Spätestens da gab ich James Cook keuchend Recht, weshalb er diesen Berg so benannt hat. Nach über zwei Stunden für diese offiziellen 3.5 km erreichten wir die Plattform auf dem Gipfel. Hohe Bäume verhinderten eine Rundumaussicht, aber auf der Seite zum Meer konnten wir bis nach unten sehen. Mittlerweile waren einige Wolken aufgekommen, wir sahen daher nicht allzu weit hinaus. So machten wir uns bald wieder auf den (schnelleren) Abstieg.
Die Dusche im Camp war hochverdient, ebenso der Sack mit Süssigkeiten aus dem Dorfladen im Zentrum von Daintree. Dieses Zentrum bestand aus ca. 5 Häusern, alle touristisch. Im Schlangenhaus fanden wir nur drei Schlangen, deshalb liessen wir das Fledermaushaus aus und machten es uns mit unseren Büchern und den Süssigkeiten gemütlich.
Hier gab es wieder einige Berge, die hatten wir im Zentrum vermisst. Auch allgemein war hier die Gegend komplett anders, hier war alles sehr touristisch und es wurde laut Werbung für alle möglichen Touren gemacht, die meist etwas kosteten, aber auch ohne Guide spannend wären. Wir ziehen es vor, vieles auf eigene Faust zu entdecken.

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