Von der Nordküste an die Westküste

(Mittwoch, 14. November 2012)

Der Hahn krähte auf dem Old MacDonald Farm Camping und weckte uns. Bei strahlendem Sonnenschein packten wir unsere Sachen und fuhren los in Richtung Süden.
Es wurde immer frühlingshafter, wir entdeckten immer mehr blühende Sträucher und Blumen.
An einem Aussichtspunkt hörte ich zwei Motorradfahrer schweizerdeutsch sprechen und sprach sie an. Als dann Martin dazu kam, stellte sich heraus, dass diese beiden (Vater und Sohn) aus dem Nachbardorf kommen und der Sohn mit Martins Schwester zur Schule ging. Wieder mal ein Beweis, wie klein die Welt doch ist! Wir plauderten eine Weile und fuhren dann weiter, wir hatten noch eine lange Fahrt vor uns.
An der Westküste hielten wir bei den Pancake Rocks. Normalerweise wäre da noch ein Blowhole dabei, aber das ist nur bei Flut zu sehen. Die Pancake Felsen sehen aus wie aufeinandergestapelte Pancakes. Wasser und Wind hatten die Küste dann weiter geformt. Trotz der direkten Nähe zum Meer herrschte kein Wind, wir spazierten im Shirt umher.
Es begann zu regnen. Wir erreichten den Campingplatz beim Franz Josef Gletscher und erhielten einen Standplatz im Regenwald. In unserem Auto war es eher eng und ungemütlich für längere Zeit, so statteten wir der Bar einen Besuch ab. Die Monsoon-Bar serviert nach dem Motto “it rains, we pour”, das verriet auch einiges über das vorherrschende Wetter.
Heute waren wir bewusst viel gefahren, um in eine andere Region zu gelangen. Dennoch hatten wir einiges gesehen und einen guten Tag erlebt. Mit diesen Gedanken schlief ich trotz dem ständigen Tröpfeln auf das Dach des Autos schnell ein.

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