Reise nach Santiago de Chile

(Samstag, 8. Dezember 2012)

Ausschlafen ist schwierig auf einer Insel freilaufender Hähne und Hunde. Also nutzten wir die frühe Stunde und sahen an der Westküste zu, wie die ersten Sonnenstrahlen in den Augen der Moai leuchtete.
Nach dem Frühstück hiess es mal wieder packen und dann machten wir unseren letzten Spaziergang an den Moai vorbei ins Zentrum. Dort war ein Fussballturnier der Kinder im Gange. Mädchen und Jungs spielten im selben Team auf einem kleinen Feld. Ob es Katholiken gegen Protestanten oder katholische Schule gegen staatliche Schule war, erfuhren wir nicht, wir hörten nur die Rufe für die Katholiken. Martin war auf Fussballentzug und schaute gebannt zu, während ich feststellen musste, dass die südamerikanische Mentalität anders ist. Die Post war geschlossen, dies auch zum Erstaunen Einheimischer.
Steve und seine Frau Ana brachten uns zum Flughafen, dort erhielten wir zum Abschied Ketten mit Feder und Moai sowie Glückwünsche zu unserem französisch. Seit wir von englisch zum französisch gewechselt hatten, erschienen uns die beiden herzlicher, ihr englisch war wohl unsicher.
Den Flug vertrieben wir uns mit Filmen, da wir ja keine Fensterplätze erhalten hatten um herauszuschauen.
Trotz allem Warnungen im Reiseführer fanden wir problemlos ein Taxi, das uns für den richtigen Preis zum Hotel brachte. Unser Zimmerchen lag im obersten Stock unter dem Dach. Das Bett war dekoriert mit Rosenblättern, einer Früchteschale und einer Flasche Champagner. Dies genossen wir mit einem englischen Film mit spanischen Untertiteln. Ein unerwartet herzlicher Empfang in dieser Megastadt.

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