Regentag auf der Isla de Pascua

(Freitag, 7. Dezember 2012)

Noch im Dunkeln fuhren wir mit dem Quad los. Bei der Unterkunft hatte ich noch Sterne am Himmel gesehen, unterwegs begann es zu regnen. Wir waren wie erwartet nicht die Einzigen, die den Sonnenaufgang bei Tongariki sehen wollten. Die dichten Wolken verhiessen nichts Gutes, tatsächlich kam der interessante Teil erst, als die Sonne bereits über dem Horizont war und der Regen die meisten anderen vertrieben hatte. Martin war begeistert am knipsen und hinter uns zeigte sich sogar noch ein Regenbogen.
Wir nutzten die frühe Stunde für einen Abstecher zum Te Pito Kura und konnten so den Stein ohne Zuschauer betrachten.
Wir wollten nochmals zum Rano Raraku Park. Obwohl er gemäss offiziellen Zeiten offen sein sollte, war kein Ranger anwesend. Wir folgten den anderen zu Fuss an der Schranke vorbei, das schien also nichts aussergewöhnliches zu sein.
Der Himmel wurde wieder dunkler und wir kehrten zur trockenen Unterkunft für eine Essenspause zurück. Steve meinte wohl, wir langweilten uns und zählte uns noch Dinge auf, die wir noch machen konnten. So fuhren wir nach dem Regen zum vierhändigen Moai und eine Tour der Küste entlang. Beim nächsten starken Regenguss lagen wir zum Glück schon wieder auf dem Bett im Trockenen und erholten uns vom frühen Aufstehen.
Am Abend kauften wir noch Souvenirs, brachten den Quad zurück und assen wieder bei einer Serviertochter, die nicht englisch konnte. Der erneute Regen vernichtete alle Hoffnungen auf einen schönen Sonnenuntergang.

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