Nicht ganz nach Wunsch…

(Montag, 10. September 2012)

Wir haben beide schlecht geschlafen. Es wurde ziemlich kalt in dieser Nacht. Wir hatten alle Fenster offen, um überhaupt etwas sehen zu können. Nur mit den dünnen Seidenschlafsäcken und einem Leinentuch war dies jetzt aber zu kalt. Es wurde Zeit für unsere neuen Daunenschlafsäcke!
Die Strasse zum Butterfly George war mit Schildern gesperrt, die angaben, dass diese Strasse Privatgrund ist. Beim Camping rieten uns Australier, beim Farmer nachzufragen, Schweizer hingegen meinten, solange wir auf der Strasse blieben, sei das kein Problem, sie kämen auch gleich diesen Weg entlang.
Die Schlucht hielt nicht, was wir uns erhofft hatten, vor allem nach dem mühsamen Hin- und Herfahren und schlussendlich der schwierigen Kletterpartie über die Steine zum Becken. Mir war bis da die Lust am Schwimmen im trüben Wasser vergangen, Martin erfrischte sich kurz darin. Kaum draussen entdeckte er ein Krokodil im Wasser, ein kleines, ungefährliches Süsswasserkrokodil. Immerhin mal ein Krokodil…
Die nächsten knapp 200 km bis Katherine legten wir im Auto ohne Pause zurück. In dieser grösseren Ortschaft gingen wir ins Infozentrum, füllten unsere Vorräte auf und trafen wieder auf die Australier von heute morgen.
Wir suchten uns bewusst einen grösseren Campingplatz aus in der Hoffnung auf Internetzugang, was tatsächlich endlich mal wieder geklappt hat! Auch konnten wir endlich mal wieder duschen, traumhaft!;-)
Dafür reihte sich hier Camper an Camper, aber wir trafen auch die Schweizer von unserer ersten Nacht im Camper wieder.
Unser Stromkabel war zu kurz, um bis zur Steckdose zu reichen, da kam schnell ein Australier, der hinter uns campierte und bot uns sein längeres an, bevor wir überhaupt etwas sagen konnten. Ist schon toll wie hilfsbereit die Leute hier sind! Wir freuen uns aber scho jetzt wieder auf die Ruhe und die Zweisamkeit im Outback…

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