Windjana Gorge, Tunnel Creek bis Broome

(Montag, 17. September 2012)

Die Sonne ging später auf als erwartet, so dass wir kaum aus den Federn kamen. So war es bereits sehr warm, als wir vier um Viertel nach sieben in Richtung Windjana Gorge los liefen. Hier soll eine der besten Möglichkeiten sein, Freshies zu sehen. Wir wurden nicht enttäuscht! Es gab unzählige Krokodile im und am Wasser, eines liess unsere Fotografen sogar bis einen Meter an sich ran! Da war die starke Hitze kaum mehr ein Thema, bei diesem Anblick. Neben den Krokodilen hatte es noch Fledermäuse, die lauthals um die besten Plätze am Baum stritten, ein ohrenbetäubender Lärm.
Zur Abkühlung wateten wir als nächstes durch den Tunnel Creek in der Nähe. In dieser Höhle gab es auch wieder Fledermäuse, Krokodile (wir sahen immerhin die leuchtenden Augen) und faszinierende Gesteinsformationen. Mit Stirnlampen und wasserfesten Schuhen ausgerüstet stampften wir durch die sandige Höhle und die zum Teil gut einen halben Meter tiefen Tümpel und genossen die kühlen Temperaturen ohne nervende Fliegen.
Draussen verabschiedeten wir uns von Carmen und Christoph, die nach Fitzroy Crossing fuhren. Unser Tagesziel lautete Broome und war knapp vier Autostunden entfernt. Wir betrachteten die wechselnde Landschaft und freuten uns über geteerte Strassen.
In Broome kamen wir pünktlich zum Sonnenuntergang an und konnten so auch noch die letzten Schritte der berühmten Kamelkarawanen bewundern, bevor die Sonne endgültig ins Wasser fiel.
Zum erfolgreichen Abschluss der Gibb River Road assen wir auswärts in einem Restaurant am Strand. Meine Meeresfrüchte schmeckten herrlich, was leider nicht auf Martin’s Steak zutraf.
Auf einem gut gefüllten Campingplatz mit allerlei spannenden Nachbarn (die einen pflanzen richtigen Rasen, die anderen haben hinten am Wohnwagen ein Boot und ein Kleinwagen angehängt) legten wir uns unter unsere warmen Schlafsäcke.

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