Waipoua Forest bis Coromandel

(Montag, 5. November 2012)

Am Anfang der Spazierwege in den Kauriwald mussten wir unsere Schuhe abbürsten und mit Wasser putzen um zu verhindern, dass schädliche Erde oder Samen die Kauribäume krank machen. Wir waren die ersten so früh am Morgen, die bei den Four Sisters ankamen. Diese vier grossen Kauribäume stehen so nah beieinander, dass die Wurzeln miteinander verwachsen sind. Etwas weiter steht Te Matua Ngahere, der Vater des Waldes. Er ist der dickste lebende Kauri mit einem Durchmesser von 16.4 m! Während wir mit offenen Mündern diese imposante Kreatur bestaunten, klarte der Himmel auf und einzelne Sonnenstrahlen beleuchteten den Waldboden.
Der ganze Wald ist ganz anders als bei uns. Riesige Farne stehen am Wegrand, verschiedene Moose bedecken den Boden.
Einige Baustellen, unzählige Kurven und vereinzelte Regenschauer weiter waren wir wieder in Auckland bei strahlendem Sonnenschein. Die Strassen hier sind ganz anders als wir es uns gewohnt sind. Im Gegensatz zu Australien sind hier so gut wie alle Strassen geteert und selten geht es schnurgeradeaus. Am heutigen Tag hatten wir vermutlich mehr Kurven gemacht als im gesamten Outbacks Australiens.
An der Küste der Coromandelhalbinsel führt eine kurvenreiche Strasse dem Ufer entlang, vorbei an hübschen Häusern. Ich hielt mehrmals am Strassenrand, weil Martin mit seinem Fotoapparat nicht im Auto bleiben konnte. Den Blick auf die Hügel, die freiliegenden Sandbänke in der Ebbe und die Kurven der Strasse musste er einfach knipsen.
Nach der Stadt Coromandel fanden wir einen Campingplatz am Meer. Es hatte kaum Sandstrand, aber die Nähe zum Meer bedeutet in Neuseeland vor allem noch mehr Wind.
Wir genossen die letzten Sonnenstrahlen lesend und nach den Abendessen eine heisse Schokolade mit Marshmallows zum Aufwärmen.

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