Tromsø – Sjøvegan

Das einzig Interessante am gestrigen Reisetag war, dass am Flughafen in Oslo jeder Zweite einen Schal und jeder Dritte ein Shirt einer Fussballmannschaft trug. Als dann ein paar gut gekleidete Männer vorbeiliefen, applaudierten die Wartenden. Das mussten die Helden sein…

(Montag, 24. November 2014)

Es war Dämmerung, als wir kurz vor 10 Uhr das Hotel verliessen. Der Himmel war wolkenlos, die Sonne sollte bald aufgehen. Wir liefen durch Tromsø bis zur Autovermietung. Ein Toyota Auris mit Kennzeichen ZH und Spikes erwartete uns.
Nach einem kurzen Stopp um unsere Vorräte aufzufüllen waren wir schon auf dem Weg.

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Es war etwas heller geworden, aber die Sonne blieb hinter den Wolken und Bergen versteckt. Das Navi führte uns sicher durch die spezielle Landschaft, in der uns kaum Autos entgegen kamen. Neben der Strasse waren gefrorene Wasserfälle, überall, in verschiedenen Höhen. Die Fjorde waren teilweise auch gefroren, je nach Bewegung war das Eis konstant oder in grösseren und kleineren Eisplatten.

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Wir hielten immer mal wieder für einen Ausblick oder ein Foto, bis es wieder eindunkelte.
Als wir gegen halb drei die Unterkunft erreichten, war es bereits wieder stockdunkel. Der Besitzer der Fischerhäuser, Andreas, war draussen, bei solchen Häusern gibt es immer etwas zu basteln. Er zeigte uns unser Zuhause für die kommende Nacht: Ein Haus auf einem Steg mit Blick auf den Fjord vom Sofa aus. Perfekt!
Ich nahm sofort das Sofa in Beschlag und sah etwas fern. Viele Fernsehsender zeigten die Serien und Spielfilme in englisch mit norwegischen Untertiteln. Ich döste ein wenig, während Martin draussen die Kamera bereit machte. Noch vor dem Abendessen waren schon die ersten grünen Flecken am Himmel zu sehen. Ich konnte sie auch von der wohligen Wärme drinnen sehen.
Das Abendessen bestand aus Penne Arrabiata, ganz einfach unter den gegebenen Unständen. So war auch die Küche schnell wieder aufgeräum danach.
Im Schlafzimmer sahen wir uns einen Film auf dem MacBook an, ich kämpfte um ihn bis zum Schluss zu sehen. Kaum begann der Abspann, drehte ich mich um und schlief. Ich hatte einiges nachzuholen. Martin sah draussen noch etwas dem wenigen grünen Treiben zu, bis dieses auch verschwand.

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