Spanisch in Santiago de Chile

(Sonntag, 9. Dezember 2012)

Wir beide sind keine Fans von Grossstädten, daher erachteten wir diese zwei Tage in Santiago de Chile als Entspannung.
Wir schliefen lange und frühstückten neben einem Christbaum und mit Weihnachtsmusik. Draussen herrschten 30 Grad…
Wir spazierten zur U-Bahnstation und mussten lernen, dass hier englisch nicht sehr verbreitet ist. Irgendwie konnten wir uns auf Spanisch verständigen und erhielten Retourtickets ins Zentrum.
Am Palacio de la Moneda waren Arbeiter beschäftigt, ein Gerüst abzubauen. Viele Polizisten standen herum. Auch später sahen wir immer wieder welche, zum Teil auch mit Hunden.
Wir schlenderten durch die ruhige Stadt, nach Neuseeland war es ungewohnt, dass Läden sonntags geschlossen waren. In der Fussgängermeile waren einige geöffnet, um die vielen Geschenkejäger zu bedienen. Mehrere schleppten riesige Fernseher durch die Gassen.
Auf dem Plaza de Armas hörten wir der Polizeimusik zu. Irgendetwas musste hier stattfinden, nicht umsonst war das Polizeiaufgebot so hoch.
Nach einer Kathedrale, einem Museum und einem Fischmarkt hatte mein Rücken mehr als genug, Schlendern mag er gar nicht. Die Temperatur war trotz 32 Grad erträglich, aber wir hatten nicht genug getrunken und spürten das jetzt auch. Für mich war es sehr speziell, dass wir uns nicht normal mit jemandem unterhalten konnten. Ich versuchte es mit meinem sehr kleinen Wortschatz in Spanisch (dank Sprachführer;-)), die Antworten errieten wir dann gemeinsam. Es klappte irgendwie…
Wir waren jedenfalls nach einem Zwischenstopp bei Starbucks und beim dreckigen, kleinen Rio Mapuche wieder zurück im Hotel. Wir nutzten das W-Lan für Fotos etc, das musste auch mal sein.
Für das Abendessen fanden wir einen Italiener um die Ecke, wo es zwei Pizzas für den Preis von einer gab. Das gesparte Geld setzten wir im Dunkin Donut um.

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