Reise ins Hinterland

(Dienstag, 19. März 2008)

Entweder hat es in der Nacht nicht geregnet oder ich habe mich schon daran gewöhnt, jedenfalls habe ich gut durchgeschlafen.

Das erste Etappenziel heute ist Byron Bay. Das ist eine hübsche kleine Stadt mit alten Häusern. Das Cape Byron ist der östlichste Punkt des Festlandes. Hoch oben steht ein Leuchtturm, der das Land überragt. Weit im Meer draussen sehen wir Delphine, die über die Wellen springen. Ich habe mir sagen lassen, dass die Kajaker hier zu den Delphinen paddeln. Es wäre schön, noch etwas hier zu bleiben, aber wir sind ja zum Abendessen eingeladen.

Nun haben wir eine ziemliche Strecke im Auto von uns, etwa 600 km stehen heute an.

Bei einem Zwischenhalt will Martin endlich mal noch zu KFC. Ich bin froh ist gleich nebenan auch ein goldenes M.

In New South Wales hat die Zeit geändert gegenüber Queensland, ein Staat hat Sommerzeit, der andere nicht. Wir sind lange nicht sicher, wie wir die Uhr umstellen müssen, finden schlussendlich doch noch eine Kirchturmuhr.

Die Strassen im Hinterland sind sehr lange und gerade, oft sieht man kilometerweit. Viele Erhebungen hat es auch nicht. Es sind ganz andere Dimensionen als in der Schweiz.

Am Abend treffen wir endlich an unserem Ziel ein, das Australian Telescope von CSIRO in Narrabri. Stöff hat nach der HSR mit Martin vor knapp einem Jahr angefangen, hier zu arbeiten. Zusammen mit Freundin Conny wohnt er nun auf dem Forschungsgelände. Momentan ist noch eine andere Kollegin zu Besuch.

Die Känguruhs wohnen hier fast im Garten, eine Mutter mit ihrem Kleinen ist fast ständig hier anzutreffen. So nah habe ich noch kein Känguruh gesehen.

Wir sitzen den restlichen Abend gemütlich draussen bei Kerzenschein, essen Lasagne und trinken Bier und Bundaberg, bis mir die Augen zufallen. Diese Nacht schlafen wir im Haus, in einem richtigen Bett!

 

 

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