Lima und zurück

(Donnerstag, 23. November – Samstag, 25. November 2017)

Müde waren wir, aber pünktlich am Flughafen. Der Start der Fliegers nach Lima verzögerte sich um ca. eine Stunde, was wir zum Dösen nutzten. Mit allem Gepäck, aber ohne Franziska‘s Halstuch fanden wir schnell ein Taxi in die Innenstadt Limas. Nach einer Dreiviertelstunde erreichten wir das Hilton Miraflores, eines der schöneren Hilton, die ich gesehen habe. Wie erwartet erhielten wir ein Upgrade, das Zimmer war sehr schön und gross. Wir wurden verwöhnt!

Als Erstes holten wir uns in der Lounge ein leckeres Mittagessen, dann liessen wir uns vom freundlichen Concierge erklären, wo der nächste Buchladen ist. Ich hatte (mal wieder) mein und auch Franziska‘s Buch gelesen und brauchte Nachschub. Wir fanden auf Anhieb einen Shop und ich ein gutes Buch, nur um dann an der Küste vorne direkt in eine Buchmesse zu laufen. Es war ein grösseres Einkaufszentrum dort und wir reduzierten unseren Bargeldbestand noch etwas mit Souvenirs für uns. Dann mieteten wir zwei Räder (Franziska‘s Zweites hatte dann auch genügend Luft) und so suchten wir den Weg via Radweg. Das war gar nicht so einfach, vor allem weil wir uns vorgestellt hatten, dass wir unten am Meer fahren würden, nicht nur oben an den Klippen. Tatsächlich fanden wir eine geeignete Strasse hinunter, aber das Überqueren der sechsspurigen Strasse (Autos mit 80 km/h) war dann doch abenteuerlicher als angenommen. Wir meisterten auch das und radelten in Sand und Kies und auf dem Gehsteig, vorbei an Surfern, die im Meer auf die grosse Welle warteten. Irgendwann realisierten wir, dass die schönen Parks und Statuen oben auf den Klippen waren. So mussten wir das Rad den Berg hoch stossen/tragen.

Oben fanden wir dann auch bald den Leuchtturm und freundeten uns mit den doch nicht ganz so schlechten Velowegen an. Weiter fuhren wir durch hübsche Pärke, an Tennisplätzen vorbei und genossen das schöne Wetter. Nach einer guten Stunde gaben wir die Räder zurück und kehrten ins Hotel zurück.

Auf dem Dach waren zwei kleine Jacuzzis und ein Infinity Pool, die ich ausprobieren musste. Trotz dem Wind war es herrlich hier oben!

Sergio von der Lounge empfahl uns ein leckeres Restaurant namens Punto Azul, wo wir sehr feine Meeresfrüchte serviert bekamen. Die Portionen waren gross, entsprechend bald fielen wir müde ins Bett.

Auch zum Frühstück wurden wir in der Lounge verwöhnt. Anschliessend liefen wir durch die Strassen von Lima, fanden eine schöne Kirche, ein Restaurant namens Panchita für Franziska’s Fotos und schlussendlich kamen wir wieder an der Küste an. Bei schöner Aussicht tranken wir etwas, bis ein Peruaner anfing, mir Zaubertricks vorzuzeigen. Es stellte sich heraus, dass seine Frau aus der Romandie kommt. Schweizer sind überall.

Entlang der Klippen war ein Park am anderen. Immer mal wieder waren Kunstwerke zu sehen, überall gab es Sportgeräte. Wir liessen die aus und spazierten gemütlich umher.

Dann hiess es schon wieder packen, so richtig diesmal! Ein Taxi brachte uns an den Flughafen, wo Franziska die letzten Soles ausgab.

Mit einer Stunde Verspätung starteten wir in Lima in Richtung Europa. Die meisten der 12 Stunden schliefen wir, trotz der Turbulenzen. Paris erreichten wir pünktlich. Aber auch der Weiterflug war verspätet. Der Pilot erinnerte uns während der Turbulenzen daran, dass wir alles im Flugzeug lassen sollen, falls eine Evakuierung notwendig wäre. Hätten wir in Südamerika bleiben sollen?

In Zürich kam das Gepäck diesmal problemlos an, immerhin hatten wir nun alle Souvenirs.

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