Kino-Wochenende in Chennai

(Samstag, 15. / Sonntag 16. November 2014)

Den Morgen verbrachte ich mit Ausschlafen und ausnahmsweise etwas Arbeit. Gegen Mittag traf ich mich mit den Jungs am Pool. Während Pieter draussen in der Sonne lag, konnte ich Navin überzeugen, ins Wasser zu kommen. Es war für mich immer noch schwer vorstellbar, dass jemand nicht schwimmen kann, aber er ist hier nicht der Einzige.
Später holte uns ein Fahrer ab und brachte uns ins Einkaufszentrum. Wir schlenderten durch die riesigen Passagen, gönnten uns ein Getränk und schauten uns die Läden an. Pieter wagte sich in einen Friseursalon. Nach einer knappen Stunde sichtlicher Anspannung war er aber sehr zufrieden mit dem Resultat und freute sich noch mehr über den Preis von 337 Rupien (knapp CHF 5).
Für heute hatten wir uns den Film John Wick vorgenommen, wieder im gleichen Kino wie letzte Woche. Unter viel Action amüsierten wir uns wieder über die indischen Eigenheiten der anderen Besucher und genossen Leckereien in der Pause.
Kaum aus dem Kino draussen spürte ich die Nachwirkungen von meinem Red Bull, dem wenigen Essen oder der fehlenden Flüssigkeit oder einer Kombination davon. Jedenfalls spielte mein Kreislauf verrückt, mir war schwindlig. Ich war froh, als wir kurz darauf im Hotel ankamen und ich mich gleich ins Bett legen konnte, während die Jungs noch einen späten Snack genossen.

Am Sonntag ging es mir viel besser, ich traf Pieter beim Frühstück und kehrte danach ins Zimmer zurück für etwas Arbeit und Skype.
Das Kino von gestern war für heute schon ausverkauft, aber wir fanden in einem anderen noch freie Plätze. In einrm Cafe neben dem Kino gönnten wir uns etwas zu trinken. Dank einem Stromausfall war es zwischenzeitlich mal wieder dunkel, auch die Getränke liessen länger auf sich warten. Wir hatten Zeit!
Im Kino sassen wir in der zweiten Reihe, vor uns waren nur noch Holzstühle. Heute war Fury auf dem Programm, ein Film im zweiten Weltkrieg. Ich hatte Mühe, den starken amerikanischen Akzent zu verstehen, verstand dafür aber die deutschen Sätze ohne Untertitel und musste diese übersetzen, wo Untertitel fehlten. Immer wenn jemand im Film rauchte, wurde ein Text eingeblendet, dass Rauchen schädlich ist, so will es das Gesetz. Ebenfalls war nach jedem Werbespot in der Pause die offizielle Genehmigung des Spots eingeblendet worden.
Als nach der Pause (der Film hatte bereits wieder begonnen) mein Muffin zum Sitz geliefert wurde, nutzte dies ein anderer um gleich noch etwas zu bestellen. Andere Länder…
Auf dem vollen Parkplatz fanden wir unseren Fahrer wieder und liessen uns ins Hotel zurückbringen. Morgen soll es nach Bangalore weitergehen, also war wieder Packen angesagt.

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