Heimreise

(Freitag, 11. bis Samstag, 12. Januar 2013)

Der Morgen verlief ereignislos, sogar das bestellte Taxi war 10 Minuten zu früh da. Unterwegs an den internationalen Flughafen sahen wir noch etwas von der Stadt. Im Stadtzentrum reihten sich alte, baufällige Häuser an neue, moderne Bauten. Das Verkehrschaos überliess ich dem Taxifahrer noch so gerne, bis zu 12 Spuren und fast nur Einbahnstrassen, die aber nicht für Fahrräder gelten, verwirrten mich auch auf dem Rücksitz. Von den 2 m Abstand auf der Autobahn will ich gar nicht reden. Die Armenviertel, die wir gestern beim Flughafen gesehen hatten, hatten uns nachdenklich gestimmt. Auch heute sahen wir wieder Unterkünfte, die lediglich aus Tüchern zwischen Bäumen und Zäunen errichtet wurden. Wir freuten uns noch mehr auf unsere Wohnung.
Wir waren sehr froh, als wir das Gepäck bis Zürich aufgegeben hatten. Jetzt blieb nur noch zu hoffen, dass es gleichzeitig mit uns ankommt.
Ein letztes Mal kaufte ich überteuerte M&M’s um die letzten Pesos loszuwerden.

Der Flug war eher unangenehm. Die gelegentlichen Turbulenzen störten weniger als das regelmässige Rütteln an unseren Sitzen durch die Mitreisenden hinter uns. Sie nannten es auch unverschämt, dass wir die ganze Nacht den Sitz nach hinten geklappt liessen. Wir dachten daran, dass wir bald zu Hause sind und versuchten uns nicht zu nerven.

Auf dem Flug von Buenos Aires nach London hatten wir so beide weniger als zwei Stunden geschlafen und waren sehr froh, endlich auszusteigen. Die Sicherheitskontrolle zwischen den zwei Flügen war sinnlos und mal wieder mühsam, aber wir hatten von London nichts anderes erwartet. Für uns war es aber total ungewohnt, dass es morgens um 8 Uhr noch so dunkel war. In Ushuaia hatten wir 16 Stunden Tageslicht, diese Zeit wurde jetzt halbiert. Auch die Kälte war jetzt intensiver als in Südamerika.
Kaum sassen wir im letzten Flieger bis nach Zürich, war ich eingeschlafen, noch bevor wir gestartet waren. Auch Martin schaffte es noch, etwas zu schlafen.
In Zürich freuten wir uns über die Passkontrolle in schweizerdeutsch und waren gespannt, was uns erwartet. Erstaunlicherweise waren alle Gepäckstücke angekommen. Wir schafften es damit auch problemlos durch den Zoll und durften danach unerwartet viele Freunde und unsere Familie endlich wieder begrüssen. Es war sehr schön, endlich mal wieder alle zu sehen, skype, SMS und Mail ersetzten nicht den persönlichen Kontakt.

Zu Hause erwartete uns eine fast leere Wohnung, die wir in Rekordzeit wieder verwüsteten. Zum Teil mussten wir noch überlegen, wo unsere Sachen versorgt sind, aber es war sehr schön, wieder daheim zu sein!

Danke Euch allen, die den Blog gelesen haben! Ich hoffe, Ihr konntet so auch etwas vom Ausland entdecken.
Ich werde bei Gelegenheit mal noch Bilder von Chile und Argentinien hochladen und dann mache ich mich an die Fotobücher… Wir melden uns auch, sobald die Fotopräsentation bereit ist und wir Ort und Datum wissen, aber das dauert noch…..

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