Ein erholsamer Tag an den Tada Falls

Nach einer kurzen Woche ohne grosse Neuigkeiten (ich erspare Euch die erneuten Probleme mit Vodafone…) fuhren wir am frühen Sonntagmorgen zu viert in den Norden. Wir kamen in den Staat Andhra Pradesh, von dem ich bisher nur wusste, dass das Essen scharf war (für indische Verhältnisse). Geplant war ein Besuch der Tada Wasserfälle und des Pulicat Sees.

img_7950Bereits nach sehr wenigen Kilometern erkundigte sich Arun nach dem Frühstück, meine Gipfeli, die ich im Restaurant mitgenommen hatte, waren wohl zu wenig. So hielten wir in einem lokalen Restaurant und genossen indisches Frühstück, riesig, ölig, aber lecker.

Über ungeteerte Wege mit vielen Schlaglöchern erreichten wir den Parkplatz. Für 200 Rupien (CHF 3) und mit der Bestätigung, dass wir keinen Alkohol bei uns hatten, durften wir loslaufen in Richtung Wasserfall. Schon auf der ersten Brücke kam uns ein Affe entgegen.Ich wartete geduldig, bis er die Brücke überquert hatte, bis ich mich auf ebendiese traute. Mir wurde immer wieder gesagt, wie gefährlich diese Affen sein können, wobei das Klauen noch das Geringste sein soll.dsc08708

Wir spazierten dem kleinen Fluss entlang, überquerten diesen über einige Steine, folgtem einem Weg in der prallen Sonne und kamen immer wieder an kleinen Becken vorbei, wo immer mal wieder andere Besucher badeten, hauptsächlich männliche Inder. Niemand konnte uns genau sagen, wo die Wasserfälle sind und ob da überhaupt Wasser ist. Irgendwann hatten wir einen Pool gefunden, der uns gefiel und dort liessen wir uns nieder. Ich hatte mich schon so sehr an Indien gewöhnt, dass ich davon ausgegangen bin, dass das Wasser dreckig ist und eh niemand ins Wasser geht. Falsch geplant, aber wir sind ja alle spontan. Anders als in der Schweiz, aber wir fanden auch hier eine Lösung. Die Männer badeten in Shorts, Kaavya und ich mit den Kleidern (bei diesen Temperaturen trocknete alles schnell!). Die Wassertemperatur war traumhaft, wir genossen das Bad lange, immer ein Auge auf unsere Sachen und allfällige Affen in der Nähe.

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Leider kamen immer mehr andere Besucher und so entschieden wir uns aufzubrdsc08718echen, wir hatten ja noch mehr Pläne für den Rest des Tages. Navin rutschte auf einem Stein aus, so dass schlussendlich doch noch alle Kleider nass waren, aber auch die waren in den warmen Temperaturen schnell wieder getrocknet. Auf dem Rückweg wollte dann doch noch einer ein Foto von/mit mir; ich versteckte mich zwischen meinen indischen Freunden und wir liefen so weiter. Ich bin ja auch “nur” ein Mensch!

Wir gönnten uns ein sehr leckeres indisches Essen mit einem gut gefüllten Tisch, ich genoss es sehr! Leider war dann die Zeit doch etwas zu knapp, wir hatten den ersten Teil des Programms zu sehr genossen, so dass wir den zweiten Teil (Boot fahren auf und Vögel beobachten dem Pulicatsee) auf einen anderen Tag und so kehrten wir nach Chennai zurück.

img_7954Am Besant Nagar Strand streckte ich meine Füsse ins Meer, liess die Wellen meine Füsse umspielen und sah den Kindern im Wasser beim Spielen zu. Als Snack assen wir Mais, frisch gebraten auf einem Feuer in einer grossen Dose; von diesen Ständen gab es Dutzende am Strand, überall sprühten Funken, was im Eindunkeln sehr interessant aussah! Müde, erschöpft, aber gut gelaunt und erholt kehrte ich nach Hause zurück.

 

 

 

 

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