Daintree Nationalpark

(Sonntag, 14. Oktober 2012)

Nach kurzer Fahrt waren wir am Daintree River angekommen, wo uns eine Fähre auf die andere Seite brachte. Dort fing der richtige Regenwald an. Bäume und Äste hingen über der Strasse, es war fast wie in einem Tunnel zu fahren.
Da die Touristensaison schon fast vorbei war, hatten einige Attraktionen bereits geschlossen. Wir staunten aber bereits auf den Strassen unterwegs über die vielen Grüntöne, die verschiedenen Pflanzen und den dichten Wald. Es war das pure Gegenteil des roten Zentrums, wo wir vor zwei Wochen waren.
Nach einem kurzen Abstecher zum Cape Kimberley blickten wir von einem erhöhten Aussichtspunkt aus über die Alexandra Range, den Regenwald und das Meer. Auch hier gab es verschiedene Walkingtracks, aber die waren nicht so gut angeschrieben wie in anderen Teilen Australiens. Wir landeten versehentlich auf dem längeren (2.7 km anstatt 700 m) und hatten danach ein Viertel einer Wassermelone verdient.
Wir hatten genügend Zeit eingerechnet für diesen Teil des Landes, daher fuhren wir auch so ziemlich jede Strasse zum Meer hinunter. Die Strände hier waren traumhaft, riesige Sandstrände und kaum Besucher. Leider verboten auffallende Schilder das Baden wegen Quallen und Krokodilen. Daher mussten wir woanders Abkühlung finden und wo ginge das besser als im Laden der Glacefabrik Floravilla. Das Eis schmeckte lecker, aber unser Kühlschrank war schon voll und wir konnten daher nicht noch mehr kaufen.
Ich fühlte mich schon den ganzen Tag etwas benebelt mit Kopfschmerzen und einem dumpfen Gefühl in den Ohren. Es tat gut, auf dem Camping erst mal hinzulegen. Martin floh vor den grossen, aggressiven Bremen ins Auto, ich machte draussen Jagd auf diese nervenden Viecher. Mittlerweile ging es uns beiden nicht mehr sehr gut, wir waren kurz nach sieben Uhr im Bett und schnell eingeschlafen.

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