Coongoola Cruise

(Dienstag, 23. Oktober 2012)

Die Schiffstour, die wir für heute gebucht hatten, begann im Havannah Harbour im Norden der Insel. Im vollgepackten, erstaunlich neuen Minibus wurden wir über steile Hügel zum anderen Ende der Insel gebracht. Die “Coongoola” war zum Glück nur halb ausgebucht, ich wüsste nicht, wo die andere Hälfte des Passagiere sitzen sollte. Das Meer leuchtete auch hier in unbeschreiblichen Farben; ich dachte immer, solche Fotos seien bearbeitet, sie sind aber echt! Das Wasser ist zudem extrem klar, wir konnten so auch die Delfine gut sehen, die kurz neben unserem Schiff herschwammen.
Der erste Stopp war an einer Schildkrötenfarm, wo diese Tiere aufgezogen und mit 18 Monaten im Ozean ausgesetzt werden. Mehrere Bottiche hielten Schildkröten in verschiedenen Grössen.
Auf der Nebeninsel Mosa bauten wir unser Lager für den Tag auf. Nach dem ersten Schnorchelgang wurde ein Barbecue mit einer vielfältigen Auswahl an Beilagen aufgetischt. Kaum fertig gegessen, waren wir zwei wieder im Wasser. Die Fische kamen näher an den Strand und waren auch weniger scheu als an anderen Riffen. Wegen dem klaren Wasser konnten wir perfekte Fotos eines Clownfisches in seiner Anemone machen. Auch neben dem Riff war die Sicht ins tiefere Wasser noch sehr gut. Wir tauchten oft nach unten, um etwas genauer anzuschauen und waren dann erstaunt, dass es so lange ging, bis wir wieder an der Oberfläche waren.
Während unserer letzten Schnorchelrunde begann es zu regnen. Die Einheimischen waren nicht darauf vorbereitet und froren ziemlich schnell in den nassen Klamotten. Das Schiff war für solches Wetter nicht geeignet, es regnete durch das Dach hindurch und tropfte weiter, als es draussen schon aufgehört hatte. Trotzdem liessen wir uns die Freude nicht verderben und genossen den heissen Tee umso mehr.
Im gleichen Minibus wurden wir zurück ins Hotel gebracht. Auf den Strassen auf dem Land wie auch in der Stadt waren sehr viele zu Fuss unterwegs. Der Chauffeur winkte immer wieder jemandem zu, hier schien jeder jeden zu kennen.
Im Hotel wird jeden Dienstag ein melanesischer Abend organisiert. So kamen wir in den Genuss von Kava, einem lokalen Getränk, deren Wirkung ähnlich wie bei Alkohol oder Marihuana sei. Wir haben beide ein Glas geleert, aber nicht viel gespürt. Weiter gab es lokale Spezialitäten zum Essen, während dem wir Geschichten aus dieser Kultur und eine Liveband hörten.
Wir erfuhren, dass in Vanuatu, das von England und Frankreich beherrscht wurde, ein Franzose das erste Fahrzeug fuhr und deshalb Rechtsverkehr gilt. Ebenfalls interessant ist, dass es für Alkohol und Rauchwaren keine Alterslimite gibt. Der Tourismus ist hier stark im Kommen, die Infrastruktur verträgt unserer Meinung nach jedoch keinen Massentourismus. Wir jedenfalls freuten uns über die Zeit hier.
Morgen fliegen wir weiter nach Tanna, wo einer der am besten erreichbaren Vulkane auf uns wartet.

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2 Kommentare

    • Nuela auf 27. Oktober 2012 bei 11:45
      Autor

    Danke für üches Feedback!!
    Met sind flissig am föttele, aber a üchem Uftrag hemmer glaub no e Moment;-)
    Liebi Grüess us de Wärmi

    • auf 23. Oktober 2012 bei 21:20

    Hoi Zäme

    E hammer Reis, wo ihr da zäme dörfet erlebe und eus dra teilha lönd.
    Mega cool, viele Dank.
    I Vanuata hami grad verliebt! 🙂 🙂 🙂
    Froiet eus uf ganz viel wyteri Bricht & Fötteli zum abtauche!
    Liebi Grüss Gina & Domi

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